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Wewelsburg

09. Januar 2018

Bilanz der Kreisleitstelle: Das Jahr 2017 war „insgesamt ganz normal“

Das vergangene Jahr verlief aus der Sicht der Kreisleitstelle für Feuerwehr und Katastrophenschutz des Kreises Paderborn insgesamt „ganz normal“.

 Theo Kleemann, Leiter der Kreisfeuerwehrzentrale (Foto: Kreis Paderborn) 
Theo Kleemann, Leiter der Kreisfeuerwehrzentrale (Foto: Kreis Paderborn)

„Die Einsatzzahlen in der Notfallrettung sind auf dem Niveau des Vorjahres geblieben. In den Bereichen Krankentransport, Brandschutz und Technische Hilfeleistung waren lediglich leichte Steigerung zu verzeichnen“, bilanziert Theo Kleemann, Leiter der Kreisfeuerwehrzentrale.

In Zahlen bedeutet dies: 117.955 Anrufe, aus denen 46.323 Einsätze (2016: 45.397) hervorgingen. In 28.478 Fällen kam es zur Notfallrettung (2016: 28.600), 3.486 Mal rückten die Feuerwehren aus (2016: 3.169) und 14.359 Mal wurden Kranke transportiert (2016:13.628).

Bei den Notfallrettungen kam im Jahr 2017 in 10.800 Fällen neben dem Rettungsdienst der Notarzt dazu. Die Feuerwehreinsätze teilen sich in 1.300 Brandeinsätze und 2.186 Technische Hilfeleistungen auf.
Die Kreisleitstelle in Büren-Ahden arbeitet mit Disponenten, die entscheiden, ob ein Notfall vorliegt und welche Einsatzkräfte dann raus geschickt werden müssen. Wer also im Kreisgebiet in Not ist und die 112 wählt, landet bei diesen Disponenten. Um die Situation einordnen zu können, stellt der Disponent bestimmte Fragen. Wo genau ist der Notfallort? Wie ist ihr Name? Was ist passiert? Stellt er einen medizinischen Notfall fest, schickt er den Rettungsdienst mit Notarzt raus. In einem bestimmten Computersystem kann er dabei sehen, welche Kräfte einsatzbereit und in der Nähe des Notfallortes sind. Gleichzeitig schaut der Disponent nach, welches Krankenhaus zuständig ist und freie Kapazitäten hat.

Kleemann erinnert daran, dass der Notruf 112 nur für medizinische Notfälle oder Unglücksfälle wie Verkehrsunfälle oder Brände genutzt werden sollte. Für einfache Auskünfte sollte man sich an seinen Hausarzt oder den hausärztlichen Bereitschaftsdienst wenden. Er ist außerhalb der Sprechstunden der Arztpraxen unter der Telefonnummer 116 117 erreichbar.

 

Hintergrund:
Die 117.955 Anrufe kamen über die Notrufnummer 112 (44.175 Anrufe), über die Krankentransportnummer 19222 (17.551 Anrufe), über die Amtsleitungen (51.717) und über die Polizei (4.512).

 
 
 

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