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Geflügelpest (auch Vogel- oder Geflügelgrippe genannt) durch den Subtyp H5N8

Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in einem Geflügelbestand in Rietberg-Westerwiehe (Kreis Gütersloh) hat der Kreis Paderborn am 22. Dezember einen Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet eingerichtet. Die genauen Abgrenzungen der Sperr- und Beobachtungsgebiete können der Tierseuchenverfügung entnommen werden. Die Auflagen für Geflügelhalter sind mit Blick auf das Ausbruchsgeschehen im benachbarten Kreis Gütersloh ausgeweitet worden. So dürfen weder Geflügel, Geflügelfleisch oder auch Eier aus den dort liegenden Betrieben verbracht werden. Der Geflügelpesterreger kann direkt durch Kontakt mit Wildvögeln und indirekt über infiziertes Futter, Wasser, Gerätschaften, Stiefel, Kleidung usw. übertragen werden. Deshalb gelten strenge Biosicherheitsmaßnahmen wie Zutrittsverbote für Ställe, Wechseln der Kleidung und Desinfektionsmaßnahmen. Im gesamten Kreis Paderborn gilt seit dem 22. November unverändert die Stallpflicht für alles Geflügel.

Die Karte zeigt die Sperrgebiete und Beobachtungsgebiete der Kreise Gütersloh und Paderborn 
Die Karte zeigt die Sperrgebiete und Beobachtungsgebiete der Kreise Gütersloh und Paderborn

Die Tierseuchenverfügung sieht die Möglichkeit auf Erteilung von Ausnahmegenehmigungen vor.

Die Vordrucke stehen zum Download bereit:

Den Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für das Verbringen von Konsum- und Bruteiern finden Sie hier.

Den Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für das Verbringen von Schlachtgeflügel finden Sie hier.

Den Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für das Verbringen von Legehennen, Jungputen und Eintagsküken finden Sie hier.

Den Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für das Verbringen von Geflügelmist in eine Biogas- oder Kompostierungsanlage finden Sie hier.


Die Pressemitteilung vom 19. November mit weiteren Infos finden Sie hier.





Hohes Fieber, Atemnot, Ausfluss aus Augen und Schnabel, ein stumpfes, gesträubtes Federkleid, zentralnervöse Störungen, verminderte oder keine Legeleistung oder dünnschalige, verformte Eier können Symptome der Geflügelpest sein. Bestätigt werden kann eine solche Infektion immer nur durch eine Laboruntersuchung. Enten und Gänse erkranken seltener und weniger schwer, scheiden aber dennoch das Virus aus und können anderes Geflügel anstecken.

Meldepflicht

Geflügelhalter müssen einen Verdacht auf Geflügelpest und Todesfälle von Geflügel in Absprache mit ihrem Hoftierarzt umgehend bei den Veterinären des Kreises melden.
Innerhalb der Öffnungszeiten der Paderborner Kreisverwaltung ist das unter folgenden Telefonnummern möglich:
05251 / 308-3952, 308-3953, 308-3902 oder 308-3900. Außerhalb der Dienstzeit sowie an Sonn- und Feiertagen sind die Veterinäre über die Leitstelle des Kreises erreichbar,02955 7676-0.

Anschrift

Kreis Paderborn
Aldegreverstraße 10 – 14
33102 Paderborn

Kontakt

Telefon: 05251 308 - 0
Telefax: 05251 308 - 8888
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